tag:blogger.com,1999:blog-37870131.post3081765125411601812..comments2007-12-17T05:46:20.480+01:00Comments on Die Unsichtbare Hand: PolitikJens Christian Heuerhttp://www.blogger.com/profile/11952425593332589426noreply@blogger.comBlogger1125tag:blogger.com,1999:blog-37870131.post-36682181309249380742007-12-17T05:46:00.000+01:002007-12-17T05:46:00.000+01:00Die Argumentation (ich unterstelle jetzt der Einfa...Die Argumentation (ich unterstelle jetzt der Einfachheit halber, dass die Angebotsfunktion in der zweiten Graphik einen korrekten Verlauf hat, worüber sich allerdings auch streiten lässt) zeigt aber gerade die Hauptprobleme eines Mindestlohns auf, nämlich:<BR/><BR/>1. Welcher Mindestlohn ist sowohl wirkungsvoll als auch der Vollbeschäftigung dienlich, und<BR/>2. Wie kann garantiert werden, dass sich in Wahlkämpfen kein Wettbewerb der Parteien um den höchsten Mindestlohn herausbildet?<BR/><BR/>Ein kurze Anmerkung zum ersten Punkt:<BR/>Zunächst mal ist es m.E. falsch, von "dem Arbeitsmarkt" zu sprechen, weil auf einem Markt homogene Güter, hier also homogene Fähigkeiten gehandelt werden. Es gibt also eine unüberschaubare Zahl von Arbeitsmärkten mit unterschiedlichen Angebots- und Nachfragefunktionen und, daraus resultierend, unterschiedlichen Gleichgewichts- und idealen Mindestlöhnen. <BR/>Außerdem hängt die Höhe des minimalen, existenzsichernden Lohnes, sowie die Nachfrage vermutlich auch vom Standort ab, woraus sich nochmal "neue Märkte" ergeben.<BR/>Wer soll nun über die Höhe dieser Mindestlöhne entscheiden? <BR/>Ich würde dankend ablehnen...<BR/><BR/>Mit freundlichen GrüßenAnonymousnoreply@blogger.com